Physik

Die Physik ist eine Natur­wis­sen­schaft, die sich sowohl mit sehr detail­lier­ten Experi­men­ten beschäf­tigt, um die Natur zu beschrei­ben, als auch der Mathe­ma­tik sehr nahe steht. Im Rahmen des Bache­lor­stu­di­ums werden daher nicht nur Kompe­ten­zen im Bereich der Experi­men­tal­phy­sik vermit­telt, sondern es wird durch Erler­nen mathe­ma­ti­scher Grund­la­gen auch der Einstieg in die theore­ti­sche Physik geebnet, die ebenfalls einen wichti­gen Bestand­teil dieses Studi­en­gangs bildet.

Foto: Chris­ti­an Hüller / Univer­si­tät Leipzig

Mathe­ma­tik

In den Modulen Mathe­ma­tik 1 bis 4 werden die notwen­di­gen mathe­ma­ti­schen Kennt­nis­se vermit­telt. Dazu zählen die Themen­be­rei­che Analy­sis, linea­re Algebra, Funktio­nal­ana­ly­sis sowie gewöhn­li­che und parti­el­le Diffe­ren­ti­al­glei­chun­gen. Eine Anwen­dung der mathe­ma­ti­schen Konzep­te erfolgt im Modul Mathe­ma­ti­sche Metho­den, in denen die wichtigs­ten Rechen­me­tho­den, welche in der klassi­schen Physik Verwen­dung finden,  gelehrt werden.

Experi­men­tal­phy­sik

Im Bache­lor­stu­di­um sind die Module Experi­men­tal­phy­sik 1 bis 5 verpflich­tend. Dabei werden dem Studie­ren­den durch experi­men­tel­len Zugang zu Teilge­bie­ten der Physik, wie Mecha­nik, Wärme­leh­re, Elektro­dy­na­mik, Festkör­per- und Molekül­phy­sik bis hin zur Quanten­me­cha­nik, näher gebracht. Beglei­tet wird die Ausbil­dung in der Experi­men­tal­phy­sik durch das Grund­prak­ti­kum im Labor. Hier wird das wissen­schaft­li­che Arbei­ten mit experi­men­tel­len Aufga­ben­stel­lung gelernt. Im darauf folgen­den Fortge­schrit­te­nen­prak­ti­kum werden die Metho­den noch einmal verbes­sert, indem man sich mit Experi­men­ten beschäf­tigt, die nahe an der aktuel­len Forschung stehen bzw. auf die Arbeit im richti­gen Labor vorbereiten.

Theore­ti­sche Physik

Die theore­ti­sche Physik stützt sich auf den mathe­ma­ti­schen Zugang durch verschie­de­ne Model­le zur Physik. Hierbei werden die Themen­be­rei­che Mecha­nik, Elektro­dy­na­mik, Quanten­me­cha­nik und statis­ti­sche Physik behandelt.

Wahlbe­reich

Der Wahlbe­reich unter­teilt sich in einen nicht physi­ka­li­schen und einen physi­ka­li­schen Wahlpflicht­be­reich. Im zweiten und vierten Semes­ter ist je eines der Module Einfüh­rung in compu­ter­ba­sier­tes physi­ka­li­sches Model­lie­ren, Grund­la­gen der Techni­schen Infor­ma­tik 2 und Chemie für Physi­ker zu je 5 Leistungs­punk­te (LP) zu wählen. Alter­na­tiv können Module frei aus dem Angebot der Univer­si­tät Leipzig gewählt werden.
Das fünfte und sechs­te Semes­ter umfas­sen den physi­ka­li­schen Wahlbe­reich, in welchem 15 LP aus dem physi­ka­li­schen Modul­an­ge­bot der Univer­si­tät Leipzig gewählt werden können. Dabei besteht die Möglich­keit unter anderem Photo­nik, Halblei­ter­phy­sik oder Astro­phy­sik zu wählen.
Genaue Infor­ma­tio­nen zu den angebo­te­nen Wahlmo­du­len findet ihr auf der Website der Univer­si­tät Leipzig

Bache­lor­ar­beit

Die Bache­lor­ar­beit dient dazu zu zeigen, dass man wissen­schaft­lich arbei­ten kann. Diese wird entwe­der in einem der fakul­täts­in­ter­nen Insti­tu­te, sowohl der Experi­men­tal-, als auch der theore­ti­schen Physik, geschrie­ben, oder bei einer exter­nen Insti­tu­ti­on aus der Wirtschaft oder der Forschung.

Master­stu­di­um

Im Master­stu­di­um habt ihr die Möglich­keit, mithil­fe von Wahlmo­du­len eure therore­ti­schen und experi­men­tel­len Fähig­kei­ten auszu­bau­en und je nach persön­li­chen Präfe­ren­zen zu vertie­fen. Im ersten Master­jahr könnt ihr dafür zwischen zwei Pflicht­mo­du­len jeweils im theore­ti­schen und experi­men­tel­len Bereich wählen. Diese Auswahl wird dann durch verschie­dens­te Wahlmo­du­le mit Bezug auf die aktuel­le Forschung an der Univer­si­tät Leipzig ergänzt. Das zweite Master­jahr ist der Forschung gewid­met. In zwei Forschungs­prak­ti­ka lernt ihr durch eigen­stän­di­ge Arbeit in einer Arbeits­grup­pe den Wissen­schafts­all­tag kennen. Die dort erlern­ten Fähig­kei­ten gilt es, beim Erstel­len der Master­ar­beit unter Beweis zu stellen.
Genaue Infor­ma­tio­nen zu den angebo­te­nen Wahlmo­du­len findet ihr auf der Website der Fakultät

Studi­en­ver­lauf

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"Vertei­di­ge dein Recht zu denken. Denken und sich zu irren ist besser, als nicht zu denken.

Hypatia von Alexan­dria (Mathe­ma­ti­ke­rin, Astro­no­min und Philosophin)